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WortGottesFeiern
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Leseprobe 1
Vierter Sonntag im Jahreskreis
Mit Vollmacht lehren und handeln
Lesejahr B
Das Evangelium des Sonntags ist dem ersten Kapitel des Markusevangeliums entnommen. Es handelt von der beeindruckenden Lehre Jesu mit »Vollmacht«. Diese Vollmacht wird nicht nur im Wort zum Ausdruck gebracht, sondern auch in der damit verbundenen Heilungserzählung. Jesu Vollmacht zeigt sich darin, dass er die unreinen Geister austreibt und einen Besessenen wieder aufatmen lässt bzw. befreit. Die korrespondierende Lesung aus dem Alten Testament erläutert, was ein Prophet zu tun, aber auch zu lassen hat. Das Thema des Evangeliums wird in diesem Gottesdienst aufgegriffen und entfaltet. Es gibt hilfreiche Hinweise, wie auch heute Verkündigung im Namen Jesu geschieht – und wie auch nicht.

1 Einzug
Einzug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht. Der Einzug wird vom Kirchenportal aus begonnen; wenn Kinder teilnehmen, können sie vor den Ministrant/inn/en mit einziehen. Nach der gemeinsamen Verneigung (oder Kniebeuge) gehen sie an ihre Plätze.

2 Gesang zur Eröffnung
GL 357 »Wie schön leuchtet der Morgenstern« oder
EH 76/Unterwegs 43 »Strahlen brechen viele aus einem Licht« oder
GL 477,1–3/Unterwegs 134,1–3 »Gott ruft sein Volk zusammen«

3 Kreuzzeichen und liturgischer Gruß
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Gemeinde: Amen.
Unsere Hilfe ist im Namen des Herrn.
Gemeinde: Der Himmel und Erde erschaffen hat.

4 Einführung
Liebe Gemeinde, an diesem Morgen (Abend) kommen wir hier zusammen, um unseren Alltag zu unterbrechen: unsere Verpflichtungen in Beruf und Familie, unsere Beschäftigungen an unseren alltäglichen Orten und die Fragen, die sich durch die Ereignisse in unserem Leben und unserer Welt aufdrängen.
Vielleicht gab es in der vergangenen Woche ein besonderes Geschehen, eine besondere Begegnung, etwas, das uns immer noch bewegt und beschäftigt ...
Wir halten einige Momente inne und bringen das, was jetzt in uns lebendig ist, vor Gott. Wir öffnen uns für sein Wort und seine Gegenwart, die uns immer und überall geschenkt ist.

5 Christusrufe
Herr Jesus Christus, du kommst uns in dieser Stunde entgegen.
Gemeinde: GL 155/Unterwegs 157 »Kyrie«
Herr Jesus Christus, deine Lehre hat eine Kraft, die betroffen macht.
Gemeinde: GL 155/Unterwegs 157 »Kyrie«
Herr Jesus Christus, dein Wort hat die Macht lebensfeindliche
Kräfte zu besiegen.
Gemeinde: GL 155/Unterwegs 157 »Kyrie«

6 Eröffnungsgebet
Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Werkbuch S. 99 f. oder
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Großer Gott,
in deinem Sohn hast du uns gezeigt, wie deine Macht und Vollmacht aussehen und wirken.
Lass uns lebendige Zeugen für dein Reich sein durch Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.

7 Hinführung zur ersten Lesung: Dtn 18,15–20

Die Überzeugung, »im Namen Gottes zu sprechen«, ist Antrieb der Propheten, von denen die Bibel berichtet. Die heutige Lesung aus dem Buch Deuteronomium berichtet, dass Gott selbst es ist, der Menschen als Propheten einsetzt. Die Sehnsucht des Volkes, einen Menschen wie Mose zu haben, der denAuftrag Gottes an das Volk formuliert, wird von Gott erfüllt und bestätigt. Die Lesung verheißt aber auch den Propheten, die nicht das verkünden, was Gott ihnen aufgetragen hat, dass sie sterben müssen.

8 Erste Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor. Die Gemeinde sitzt.
Lesung aus dem Buch Deuteronomium.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

9 Antwortgesang
GL 53/1 »Hört auf die Stimme des Herrn« mit Versen aus Psalm 95 (siehe Lektionar)

10 Hinführung zur zweiten Lesung: 1 Kor 7,32–35
Die zweite Lesung enthält die Ausführungen des Apostels Paulus, warum es besser ist, unverheiratet zu sein: Wer nicht verheiratet ist, hat weniger Sorgen und daher mehr Raum, sich um die Sache Gottes zu kümmern. Sicherlich steckt darin etwas Wahres, allerdings sollte man nicht den Umkehrschluss ziehen, dass der Verheiratete Gott nicht angemessen loben und preisen kann oder gar für ihn sprechen. Oder, was noch viel fataler ist, eine Zweiklassengesellschaft daraus zu machen. Paulus selbst weist darauf hin, dass diese seine Aussage zum Nutzen der Menschen gedacht ist und keine Fessel werden darf.

11 Zweite Lesung
Der/Die Lektor/in trägt die Lesung vom Ambo aus vor.
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.
Nach der Lesung:
Wort des lebendigen Gottes.
Gemeinde: Dank sei Gott.

12 Ruf vor dem Evangelium
Zum Halleluja-Ruf steht die Gemeinde.
GL 175/3 oder EH 27 oder Unterwegs 175
Der/Die Kantor/in singt den Ruf vor, die Gemeinde wiederholt.
Der Vers zum Halleluja findet sich im Lektionar vor dem Evangelium. Die Huldigung des Evangeliums kann erweitert werden, indem der Ruf nach dem Evangelium wiederholt wird. Zwei Ministrant/inn/en mit Leuchtern stehen rechts und links neben dem Ambo.

13 Evangelium: Mk 1,21–28
Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.
Kreuzzeichen auf Buch, Stirn, Mund und Brust.
Nach dem Evangelium:
Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
Gemeinde: Lob sei dir, Christus.

14 Ansprache
Die Gemeinde sitzt.
Die Zwischenüberschriften werden nicht vorgetragen. Sie dienen nur der besseren Übersicht.

Liebe Gemeinde,
was verbinden Sie mit dem Begriff der Vollmacht?
Vermutlich kennen Sie den Ausdruck aus juristischen Zusammenhängen: Jemand erhält die Vollmacht, für jemand anderen wichtige finanzielle oder gar persönliche Entscheidungen zu treffen. Wer eine Generalvollmacht für eine andere Person hat, kann in allen wichtigen Lebensbereichen im Namen der Person Entscheidungen für diese treffen.
Die Rede von einer Lehre mit Vollmacht, wie sie uns das heutige Evangelium erzählt, wirkt vermutlich für den einen oder die andere eher veraltet und etwas verstaubt. Was meint der Evangelist Markus, wenn er hier von der Vollmacht Jesu spricht? Und: Was kennzeichnet diese Vollmacht Jesu?

Kriterien für unsere Lehre und unsere Verkündigung
Zunächst ist spannend, dass die Vollmacht Jesu durch eine Unterscheidung näher gekennzeichnet wird. Jesus lehrt wie einer, der Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten. Diejenigen, die jahrelang die Tora studiert haben und gegenüber dem Volk eine religiöse Autorität darstellen, unterscheiden sich also in der Art und Weise, wie sie lehren. Denn Jesus bewirkt mit seiner Lehre Staunen und Betroffenheit. Das ist es, was der Evangelist mit der Vollmacht Jesu in Verbindung bringt.
Zwei hilfreiche und vielleicht auch wichtige Kriterien für heutige Verkündigung und eine gute Predigt! Wann hat Sie zum letzten Mal eine Predigt betroffen gemacht und Sie in Staunen versetzt?
Wenn Betroffenheit und Erstaunen die Wirkung der Vollmacht Jesu sind und damit Kriterien für unsere heutige Verkündigung, dann unterscheiden wir uns auch von heutigen gesellschaftlichen Tendenzen. Jesu Wort löst nicht unbedingt ein »Wohlfühlen « aus und Jesus ist nicht unser »Wellnessguru«. Die Versuchung, christliche Botschaft heute in unserer Zeit zu buchstabieren, indem wir sie vereinfachen und zu einer »Wohlfühlreligion « machen, wird dem Evangelium nicht gerecht.
Auch ist in dieser Perikope nicht von Beifall, Begeisterung oder gar von Fans dieses Jesus zu hören. Ich werde nicht von jeder Predigt, von jedem Wort der Bibel begeistert und gestärkt sein – manches wird mich eher betroffen und nachdenklich machen.
Gleichzeitig wird bei der Beschreibung der Lehre Jesu nicht von einem Leistungskatalog gesprochen, den die Menschen erfüllen müssen, oder dass Jesus Angst und Ängstlichkeit bewirkt hat. Auch wenn heute wohl eher selten Drohpredigten von der Kanzel zu hören sind, mit Angst und Moral wird auch in unserer Verkündigung gelegentlich noch genügend »Druck« ausgeübt. Es kommt etwas subtiler und in anderem Gewand daher.

Jesu Vollmacht bewirkt Klarheit und das Zerstörerische kommt in Zugzwang
Doch der Evangelist beschreibt noch eine weitere Wirkung dieser Vollmacht Jesu: Ein Mann, der von unreinen Geistern besessen war und diese Lehre Jesu hörte, wird plötzlich der Mittelpunkt des Geschehens. Obwohl Jesus ihn und auch die unreinen Geister, die ihn beherrschen, gar nicht angeredet hat, fühlen sie sich angesprochen und treten in den Dialog mit Jesus: »Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist, der Heilige Gottes.«
Wo Jesus lehrt, sein Wort und seine Vollmacht laut werden, da können sich all die dunklen Mächte nicht mehr halten, die wir in unserem Leben erfahren – oftmals ohne zu wissen, wo sie genau herkommen; und von denen wir uns nicht selbst befreien können.
Auch wenn für uns heute der Begriff der Dämonen und möglicherweise auch der Ausdruck der unreinen Geister auf den ersten Eindruck befremdlich und veraltet erscheint, was damit gemeint ist, die den Menschen schädigenden und zerstörerischen Kräfte, sind immer noch aktuell. Diese Kräfte wehren sich verständlicherweise gegen die Vollmacht Jesu. Aber: Sie verlassen den Mann und bewirken bei den Umstehenden ein »Erschrecken«.

Erschrecken als Kriterium für eine Begegnung mit der göttlichen Vollmacht
Interessanterweise wird an vielen Stellen in der Bibel, an welchen uns von einer Begegnung mit Gott berichtet wird, von einem Erschrecken erzählt: Moses Gottesbegegnung am brennenden Dornbusch, Maria beim Eintreten des Engels und schließlich sogar die Jünger, als nach Ostern der Auferstandene in ihre Mitte tritt. Wo ich Gott begegne, gibt es auch ein heilsames »Erschrecken«, das nichts mit dauerhaftem Verängstigt- sein oder Ängstlichkeit zu tun hat. Ein gesundes Erschrecken bewahrt mich vor Hochmut und Selbstgerechtigkeit, die sich ja leicht einstellen können, wenn ich überzeugt bin, mit Gott in Berührung gekommen zu sein.
Vielleicht ist auch das der Grund, warum am Ende unseres Evangeliums der Blick der Menschen nicht auf die Person Jesu, sondern auf seine Lehre gerichtet wird:
»Da erschraken alle und einer fragte den anderen: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit einer Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet.«
Auch dies kann uns heute mit unseren gesellschaftlichen Tendenzen, eher »Personenkult« zu betreiben, als sich um Inhalte und vor allem deren Wirkung zu kümmern, zum Nachdenken bringen. Das Evangelium kann uns anregen, weniger auf die Person zu schauen, sondern auf das, was sie lehrt und lebt, was sie bewirkt oder nicht bewirkt. Manchmal lässt man sich von einem »Auftritt« blenden und in den Bann ziehen, ohne dass da wirklich etwas geschieht. Bei Jesus war das eindeutig anders.
Stille

15 Antwort der Gemeinde: Glaubensbekenntnis
Im Vertrauen auf die Vollmacht und Möglichkeiten Jesu bekennen wir unseren Glauben.
Gemeinde: Ich glaube an Gott …

16 Friedenszeichen
Jesu Wort führt zu Klarheit und zu innerem und äußerem Frieden. Diesen Frieden können wir einander zusprechen.
Geben wir einander ein Zeichen dieses Friedens.

17 Kollekte
Die Gemeinde sitzt.
Mit der Kollekte kümmern wir uns um kirchliche und gesellschaftliche Projekte, die unsere Unterstützung nötig haben.
Orgelspiel oder
GL 474,1.3–4/EH 234,1.3–4/Unterwegs 47,1.3–4 »Wenn wir das Leben teilen wie das täglich Brot« oder
EH 175 »Noch ist die Erde nicht verheilt« oder
EH 165/Unterwegs 113 »Unfriede herrscht auf der Erde«

18 Sonntäglicher Lobpreis
Der/Die Leiter/in geht an einen geeigneten Ort. Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst. Die Gemeinde steht.
Lasst und Gott loben, der mit Vollmacht die Welt geschaffen und durch seinen Sohn erlöst hat.
Siehe Werkbuch S. 57–60.
V/A: GL 168/2 (nur Kv) »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Oder:
V/A: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«
Oder:
GL 335 »Das ist der Tag, den der Herr gemacht«
GL 643/3 »Jubelt dem Herrn, alle Lande, Halleluja«
GL 141 »Auf, lasst uns jubeln dem Herrn«

Gepriesen bist du, Schöpfer der Welt:
Am Sonntag gedenken wir deiner Güte,
mit der du Himmel und Erde erschaffen hast.
Du bist die Quelle und der Ursprung allen Lebens.
Du hast am siebten Tag geruht von deinem Werk;
Du lädst auch uns nach den Tagen der Arbeit ein,
an deiner schöpferischen Ruhe teilzuhaben.
Du willst, dass wir das Leben feiern,
das du uns immerfort schenkst.
Du lässt uns ausruhen von Mühe und Hast
und aufatmen im Blick auf deine Treue
zu uns und allen Geschöpfen.
V/A: GL 168/2 »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Oder:
V/A: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Gepriesen bist du, Gott, für den Tag,
an dem du Christus, deinen Sohn, aus dem Tod erweckt
und zur Sonne des Heils gemacht hast.
Am Sonntag sammelst du deine Gemeinde um ihn
und stellst sie in das Licht seiner Liebe.
Am Sonntag erneuerst du den Bund der Treue,
den du mit uns geschlossen hast
in Christi Tod und Auferstehung.
Christus, dein Sohn, tritt in unsere Mitte:
Er bringt uns deine Versöhnung und deinen Frieden.
Er schenkt uns immer neu seinen Heiligen Geist,
der uns das Herz aufschließt für das Geheimnis deiner Liebe
und uns den Mund auftut zum Lob deiner großen Taten,
die du für uns und alle Welt vollbracht hast.
V/A: GL 168/2 »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Oder:
V/A: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Gepriesen bist du, Vater, für den Tag,
an dem wir die lebendige Hoffnung feiern,
zu der du die Welt berufen hast
durch die Auferweckung deines Sohnes.
Sie ist uns Unterpfand der kommenden Vollendung,
die wir mit der ganzen Schöpfung (voll Sehnsucht) erwarten.
Dein Sohn hat Sünde, Leid und Tod besiegt.
Er lässt uns in dieser Feier den Geschmack der Hoffnung verkosten:
dass deine Liebe stärker ist als alle Mächte des Todes
und deine Herrschaft des Erbarmens sich durchsetzt
in dieser Welt voll Unrecht und Gewalt.
V/A: GL 168/2 »Ehre Gott in der Höhe, Friede den Menschen auf Erden.«
Oder:
V/A: GL 670/8 »Dir sei Preis und Dank und Ehre!«

Gepriesen bist du, Freund unseres Lebens, für das Geschenk des (dieses) Sonntags.
Wir heißen ihn an diesem Morgen (Abend) dankbar willkommen.
Befreie uns aus aller Enge und Hast, und lass uns aufatmen in deiner Liebe.
Wir preisen dich mit deinem Sohn im Heiligen Geist und stimmen freudig ein in das Lied der himmlischen Chöre, die das Lob deiner Herrlichkeit singen:

19 Hymnus
GL 168/2 /EH 11/Unterwegs 164 »Ehre Gott in der Höhe« oder
GL 169/Unterwegs 166 »Gloria, Ehre sei Gott« oder
GL 411,1–3/EH 271,1–3/Unterwegs 79,1–3 »Erde singe, dass es klinge«

20 Fürbitten
Das Evangelium hat uns erzählt, wie Jesus mit Vollmacht gelehrt und gehandelt hat. Daher kommen wir mit unseren Anliegen und den Nöten unserer Welt zu ihm und bitten:
- Für alle Menschen, die Macht und Vollmacht über andere Menschen haben. Gib ihnen Kraft und Weisheit.
Gemeinde: Erhöre unser Gebet.
- Für alle Menschen, die ihr Leben in die Hände von anderen geben müssen. Schenke ihnen Vertrauen und Zuversicht.
- Für alle, die in unseren Gemeinden und in unserer Kirche Verantwortung für die Verkündigung haben. Lass sie mit Vollmacht lehren.
- Für alle, die Opfer von Willkür und Gewalt geworden sind. Ermögliche ihnen neue Lebensperspektiven.
- Für unsere Verstorbenen. Erwecke sie mit deiner Vollmacht zum ewigen Leben.
Zu den Fürbitten kann von Kindern Weihrauch eingelegt oder eine Kerze entzündet werden. Sie können sich mit einer Fürbitte beteiligen.
Falls eine Kommunionfeier vorgesehen ist, siehe 27

21 Vaterunser
Beim Vaterunser können die Kinder an einem geeigneten Ort im Chorraum oder im Mittelgang vor dem Altar stehen. Sie können das Vaterunser mit geöffneten Händen beten wie alle mit ihnen Versammelten.
Alle unsere Bitten, die ausgesprochenen und unausgesprochenen, fassen wir in dem Gebet zusammen, das uns als Christen verbindet:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

22 Danklied
Die Gemeinde sitzt.
GL 381 »Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus« oder
GL 407/EH 105/Unterwegs 71 »Te Deum laudamus, wir loben dich« oder
GL 406/Unterwegs 73 »Danket, danket dem Herrn, denn er ist so freundlich«

23 Mitteilungen

24 Segensbitte

Während der Segensbitte können die Eltern den Kindern die Hände auf legen.
Gott,
sei uns Licht im Dunkel,
sei die Stimme, die erinnert,
sei die Hand, die sanft berührt,
sei der Geist, der uns atmen lässt.
So segne uns der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
Gemeinde: Amen.

25 Entlassung
Singet Lob und Preis.
Gemeinde: Dank sei Gott, dem Herrn.
Danach Verneigung vor dem Altar oder Kniebeuge, dem Tabernakel zugewandt, wenn er im Altarraum steht.

26 Auszug
Auszug aller am Gottesdienst beteiligten Dienste. Orgelnachspiel

27 Kommunionfeier
Abschluss der Fürbitten
Denn mit Vollmacht hast du gelehrt und gehandelt. Daher vertrauen wir dir und wissen unsere Anliegen bei dir gut aufgehoben.
Gemeinde: Amen.

Hinweis auf die eucharistische Gemeinschaft

Jesus Christus ist in unserer Mitte. Er ist gegenwärtig inseinem Wort, das wir gehört haben, und in der Gestalt des Brotes, das uns jetzt geschenkt wird. Das eucharistische Brot verbindet uns mit der Eucharistiefeier ...
Möglichkeit 1: in ... (Gemeinde, aus der die Eucharistie übertragen wurde)
Möglichkeit 2: die wir am vergangenen ... hier gefeiert haben.

Bereitung des Altars – Übertragung des Allerheiligsten

Orgelspiel oder
GL 387 »Gott ist gegenwärtig« oder
GL 378/EH 233 »Brot, das die Hoffnung nährt«
Während des Orgelspiels oder Lieds gehen Gottesdienstleiter/in, Kommunionhelfer/in und Ministrant/inn/en mit Leuchtern zum Eingang (wenn das eucharistische Brot übertragen wird) oder zum Tabernakel. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Prozession zum Altar. Die Hostienschale wird in die Mitte des Altares gestellt. Danach knien alle.

Stille Anbetung

Im Sakrament des Brotes ist uns Jesus Christus ganz nahe.
Ihn beten wir an:
Du Brot, von dem wir leben.
Gemeinde: Stärke uns.
Du Brot, das uns vom Himmel erzählt.
Gemeinde: Stärke uns.
Du Brot, das uns stärkt für unser Leben.
Gemeinde: Stärke uns.
Angemessene Zeit des stillen Gebets.

Vaterunser
Alle stehen.
Wie Jesus und mit ihm, dürfen wir Gott Vater nennen und sprechen:
Gemeinde: Vater unser im Himmel ...

Einladung zur Kommunion
Eine Hostie wird über der Schale gehalten.
Seht das Brot des Lebens. Seht Christus, das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.
Gemeinde: Herr, ich bin nicht würdig ...

Kommunionempfang
Orgelspiel
Der Leib Christi.
Die Hostienschale wird in den Tabernakel zurückgestellt. Kniebeuge vor dem geöffneten Tabernakel. Tabernakel schließen und zu den Sedilien zurückgehen.

Danklied
GL 381 »Dein Lob, Herr, ruft der Himmel aus« oder
GL 407/EH 105/Unterwegs 71 »Te Deum laudamus, wir loben dich« oder
GL 406/Unterwegs 73 »Danket, danket dem Herrn, denn er ist so freundlich«

Schlussgebet

Ein/e Ministrant/in übernimmt den Buchdienst.
Lasset uns beten.
Kurze Stille.
Gott,
du hast uns durch dein Wort und dein Brot gestärkt.
Lass uns so weitergehen in unseren Alltag, auf die Straßen unserer Welt und lebendig erzählen von dir.
Durch Christus, unseren Bruder und Herrn.
Gemeinde: Amen.
Weiter mit den Mitteilungen 23

28 Gestaltungselement
Meditation zum Abschluss der Ansprache 14

In der Flut der Informationen:

Wann hat mich zuletzt
etwas betroffen gemacht?

Welche Worte
haben mich angesprochen,
nachdenklich gemacht?

Was hat mich vielleicht
voll Ehrfurcht
staunen lassen?

Wodurch wurde ich bewegt,
als Mensch angerührt,
in Unruhe versetzt?

Was hat mich entängstigt,
um aufzubrechen
in Unbekanntes Land?

Was hat mich empört
und aus achselzuckendem Beobachten
Mitgefühl mit Geschichten von Menschen geweckt?

Wo ist Gott
für mich spürbar geworden
in Vollmacht
oder Schwäche?

Wo ist Gott für mich
heute,
hier,
jetzt?
Weiter mit Antwort der Gemeinde 15

Birgit Bronner

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