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WortGottesFeiern
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Herzlich willkommen bei WortGottesFeiern
»WortGottesFeiern« – ehrenamtliche Leiter und Leiterinnen von Wortgottesdiensten, aber auch hauptamtliche pastorale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen finden in WortGottesFeiern eine unentbehrliche Hilfe und zahlreiche Ideen für die Gestaltung von Wort-Gottes-Feiern in den Gemeinden.

Unsere aktuelle Ausgabe 2/2010 mit folgenden Beiträgen:
Einführung
Heinz Vogel
Die Vierzigtagezeit als Diener an der Seite
Jedes Jahr neu betreten wir die Zeit der vierzig Tage der Österlichen Bußzeit als einen Weg auf Ostern hin. Doch oft ist es gar nicht so leicht, diese Zeit persönlich zu gestalten und zu füllen. Welchen Dienst will uns diese Vierzigtagezeit leisten? Eine Geschichte des jüdischen Religionsphilosophs Martin Buber (1878–1965) hat mir auf diese Frage eine neue Sichtweise eröffnet, die ich gerne mit Ihnen teilen möchte.

Der Wächter
In Ropschitz, Rabbi Naftalis Stadt, pflegten die Reichen, deren Häuser einsam oder am Ende des Ortes lagen, Leute zu dingen, die nachts über ihren Besitz wachen sollten. Als Rabbi Naftali sich eines Abends spät am Rande des Waldes erging, der die Stadt säumte, begegnete er solch einem auf und nieder wandelnden Wächter. »Für wen gehst du?«, fragte er ihn.
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Leseprobe 1
Zweiter Sonntag der Österlichen Bußzeit
Sabine Tscherner-Babl
Auf dem Berg sieht man anders
Die Österliche Bußzeit lädt ein zu verändertem Verhalten und zu veränderter Wahrnehmung: Klar-Sicht, Weit-Blick, Perspektiven-Wechsel, das ist die Einladung des heutigen Evangeliums. Das mittelhochdeutsche Wort »klar« bedeutet »hell, glänzend«, aber auch »deutlich«. Ver-klären meint auch (ins Überirdische) erhöhen und entrücken. In jedem Fall soll in einem anderen Licht geschaut werden, was für uns sonst Bedeutung hat.
Und wenn Paulus die Gemeinde in Philippi und damit auch uns mahnt, unsere eigentliche Heimat – die im Himmel ist – nicht aus dem Blick zu verlieren, dann will auch er uns zu diesem Perspektivenwechsel auffordern.
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Leseprobe 2
Weißer Sonntag/Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit
Helena Rimmele
Sei nicht ungläubig sondern gläubig
Das Evangelium vom »ungläubigen Thomas« wird jedes Jahr am Sonntag nach Ostern gelesen und spricht so den Zweifel an der Auferstehung direkt an. In der Gestaltung dieser Wort-Gottes-Feier wird dieser Text in den Mittelpunkt gestellt und es wird ernst genommen, dass viele Menschen mit der Botschaft von Ostern Mühe haben. Diese Anfragen und Zweifel sollen in der Feier angesprochen und aufgegriffen werden, so wie auch die Evangelien selbst es tun.
Sollte an diesem »Weißen Sonntag« in einer anderen Gemeinde der Seelsorgeeinheit Erstkommunion gefeiert werden, so kann dies in der Einführung aufgegriffen und eine zusätzliche Fürbitte entsprechend formuliert werden.
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