»WortGottesFeiern« – ehrenamtliche Leiter und Leiterinnen von Wortgottesdiensten, aber auch hauptamtliche pastorale Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen finden in WortGottesFeiern eine unentbehrliche Hilfe und zahlreiche Ideen für die Gestaltung von Wort-Gottes-Feiern in den Gemeinden.
Unsere aktuelle Ausgabe 3/2012
mit folgenden Beiträgen:
Einführung
Margret Schäfer-Krebs
Celebración de la Palabra de Dios
»Dürfen wir wirklich in einer solchen Wort-Gottes-Feier das Evangelium vortragen?«
»Ja, das Evangelium ist die Mitte dieser Feier. Nicht von ungefähr heißt diese Gottesdienstform Wort-Gottes-Feier.« »Wir als Laien dürfen das Evangelium verkünden – das ist ja wunderbar – dann freuen wir uns auf den Einführungskurs und die Wort-Gottes-Feiern. Denn es ist uns ein großes Anliegen, am Sonntag zusammenzukommen und Gottes Wort zu hören.«
Die Vorstellung fällt heutzutage schwer: Jemand fährt leibhaftig zum Himmel. Jesus als der von den Toten Auferstandene ist mit seinen engsten Freunden zusammen und entschwebt zum Himmel hin. »Ihr Männer von Galiläa«, heißt es dann auf einmal. »Was schaut ihr zum Himmel?« Jesus, der Christus, ist in seinem Gottsein bei seinem Vater. Von dort wird er uns allen den Beistand, seine Liebe, senden. Er bleibt mit ihr anwesend. Und zugleich sind alle, die mit ihm glaubend in Verbindung sind, Dazugehörige und miteinander die Kirche hier auf Erden.
»Siehe dieses Herz, das die Menschen so sehr geliebt hat …«
Das Herz-Jesu-Fest wird seit 1856 in der gesamten lateinischen Kirche begangen. 1899 wurde es von Leo XIII. in den höchsten Festrang erhoben. Die historischen Wurzeln des Hochfestes reichen bis ins Neue Testament und in die Patristik zurück. Sie beginnen im NT mit der johanneischen Sicht des am Kreuz erhöhten und durchbohrten Jesus. Zentral für die Herz-Jesu-Lehre der Kirchenväter ist die Deutung der Seitenwunde als »Quell des Lebens« (fons vitae). Die Väter sehen im Quell lebendigen Wassers aus dem Herzen Jesu das Sakrament der Taufe und der Eucharistie vorgezeichnet und lehren daher die Geburt der Kirche aus der Seitenwunde Christi. Bereits ab dem frühen Mittelalter erfasst die Andacht zum Herzen Jesu immer weitere Kreise.